Neues System beim Busfahrkartenvorverkauf

Wer nur unregelmäßig Bus fährt, nutzt traditionell die Streifenkarte. Diese war bisher aus Pappe. Einfach und praktisch in der Handhabung. Seit neuestem bekommt man statt dessen nur noch Papierstreifen ausgehändigt. Die Entwertung wird daher schwieriger. Für die WVG überwiegen jedoch die Vorteile diesen Nachteil (siehe eMail).

Schon seit längerem bekommt man alle Fahrscheine auch beim Busfahrer (inklusive Niedersachsenticket zum Schalterpreis!) in Papierform. Jetzt werden die verbliebenen Vorverkaufsstellen auch auf dieses System umgestellt. Es entfällt damit die nachfragegerechte Bevorratung der Fahrscheinblöcke. Statt dessen wird genau das ausgedruckt, was gerade gebraucht wird. Die Vorverkaufsstellen müssen sich dafür mit einem internetgestützten elektronischen Vorverkaufssystem anfreunden. Nach Aussage der WVG erwarten Vorverkaufsstellen zunehmend eine elektronische Lösung. Persönliche, vereinzelte Gespräche mit den Händern haben dieses Bild bisher nicht bestätigt. Danach ist nicht jeder Händler über die neue Endabrechnung begeistert. Die Betriebskosten der Geräte übernimmt angeblich weitgehend die WVG. Die Verträge liegen mir jedoch nicht vor.

In der Innenstadt hat WKS den WVG-Vorverkauf eingestellt. Dafür sind neue Verkaufsstellen in der Innenstadt in Vorbereitung. Nach erfolgter Umstellung der bestehenden Vorverkaufsstellen bzw. Neueinrichtung in der Innenstadt ist die WVG bestrebt, im restlichen Stadtgebiet neue Vorverkaufsstellen einzurichten. Das wird allerdings seine Zeit brauchen (siehe eMail).

In der Praxis bedeutet dies, das Beste daraus zu machen. Für das Abstempeln der Busfahrkarten sollte man sich die NOTWENDIGE Zeit einfach nehmen; auch wenn es länger dauert. Die WVG besteht schließlich auf Papier. Vielleicht springt dafür eine neue Vorverkaufsstelle auf dem Rabenberg heraus…!?

Als Blick über den Tellerrand noch ein Hinweis:

In Braunschweig und Göttingen gelten im Vorverkauf niedrigere Preise als beim Fahrer.